Glücksspielschule.net: Blackjack richtig gespielt
Blackjack ist eines der Casino Spiele, das einfach zu lernen, aber schwer zu beherrschen ist. Das Spiel kommt aus Frankreich und wurde ursprünglich Vingt-et-Un genannt – einundzwanzig. Als das Spiel in US-Casinos eingeführt wurde, bezahlten die Banken Boni für Hände, die einen schwarzen Buben (einen "Black Jack") enthielten – daher der Name Blackjack. Heutzutage ist Blackjack eines der beliebtesten Casino Spiele, da es sowohl Glück als auch Strategie braucht. Ziel des Spiels ist es, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen, ohne dabei über 21 Punkte zu kommen (auch überkaufen oder Bust genannt). In einem Casino spielt jeder Spieler ein individuelles Spiel mit dem Dealer und muss diesen schlagen, um zu gewinnen. Wenn beide die gleiche Punktzahl haben, nennt man das einen Push: Weder Spieler, noch Dealer gewinnen.

Nun, wie viele Punkte sind die einzelnen Karten wert? Die Karten Zwei bis Zehn entsprechen im Wert ihrem Bild, Buben, Damen und Könige sind zehn Punkte wert. Das Ass ist da etwas komplizierter, hier kommt die Strategie ins Spiel. Wenn du ein Ass auf der Hand hast nennt man das eine Soft Hand, da diese Karte dem Spieler eine gewisse Pufferzone für sein Spiel bietet. Ein Ass ist elf Punkte wert, es sei denn, der Spieler überkauft sich. In diesem Fall fällt der Wert des Asses auf nur einen Punkt.

Um einen Black Jack online oder live zu erzielen, ist heutzutage kein Bube – noch nicht einmal mehr eine schwarze Karte nötig. Alles, was du brauchst, sind ein Ass und eine Karte mit einem Punktewert von zehn, wie eine Zehn oder eine Hofkarte, damit du 21 Punkte auf der Hand hast. Das ist die beste Hand, die du bekommen kannst, aber jede andere Hand mit mehr als 17 Punkten ist ebenfalls gut. Um die 16 Punkte liegt eine Grauzone – der Spieler hat keine guten Chance zu gewinnen, läuft aber Gefahr zu busten, wenn er eine weitere Karte kauft. In amerikanischen Casinos gilt: Hat der Dealer einen Blackjack, verlieren alle anderen Spieler automatisch, es sei denn, sie haben ebenfalls einen Blackjack. In diesem Falle gilt das Spiel als ein Push.

Die Spieler erhalten eine verdeckte Karte, die so genannte Hole Card, die nur sie sehen dürfen, und eine offene Karte. Nun haben sie verschiedene Möglichkeiten das Spiel fortzusetzen.

Der Spieler kann hitten, also eine weitere Karte kaufen, um näher an die 21 Punkte zu gelangen. Dabei ist es üblich eine Karte zu kaufen, wenn man weniger als 16 Punkte auf der Hand hat. Das übliche Handsignal für einen Hit ist, mit dem Finger vor sich auf den Tisch zu klopfen.

Das Gegenteil des Hits ist der Stand. Der Spieler ist zufrieden mit seinem Blatt und kauft keine weiteren Karten. Ein Spieler zieht im Allgemeinen nicht weiter, wenn er bereits 17 oder mehr Punkte auf der Hand hat. Ein horizontales Winken vor dem Körper ist das gängige Handzeichen für einen Stand.

Das sind die Grundlagen. Kommen wir nun zu einigen erweiterten Spieloptionen.

Der Spieler kann seinen Einsatz verdoppeln (auch "Double" oder "Double Down" genannt), darf dann allerdings nur noch eine einzige weitere Karte ziehen. Wenn der erste Einsatz also € 10 betrug, so setzt er nun € 20 und bekommt eine – und nur eine – weitere Karte.

Erhält der Spieler zwei Karten desselben Wertes, hat er die Möglichkeit seine Hand zu splitten. Das heißt, der Spieler teilt seine Hand in je zwei neue erste Karten einer neuen Hand auf. Diese zwei neuen Hände werden individuell gespielt. Der Spieler kann also mit einer Hand verlieren, mit der anderen aber gewinnen. Wenn du zum Beispiel zwei Buben splittest, erhältst du für jeden Buben eine neue zweite Karte.

Die letzte Option des Spielers ist es aufzugeben. Man verliert dabei die Hälfte seines Einsatzes und wirft seine Hand ab. Diese Möglichkeit ist nicht in allen Casinos zugelassen.